April 04, 2016

HUFF BRINGT HONDA IN WTCC-THRILLER AN DIE SPITZE

Die FIA World Touring Car Championship 2016 feierte einen spektakulären Auftakt auf dem Circuit Paul Ricard, bei dem Rob Huff und José-María López als Sieger aus den Rennen hervorgingen und Honda nach zwei spannungsgeladenen Rennen die Führung in der WTCC Markenwertung übernahm.


Huff, der seinen 250. WTCC-Start feierte, errang bei seinem Debüt für Honda den Sieg beim JVCKENWOOD WTCC Race of France Opening Race, nachdem er beim Start den für LADA startenden Hugo Valente hinter sich lassen konnte. López konnte anschließend seinen DHL Pole Position Award perfekt nutzen und siegte beim Hauptrennen für Citroën mit denkbar knappen 0,284 Sekunden vor Tiago Monteiro.


Mehdi Bennanis zweiter Platz im Eröffnungsrennen bedeutete den ersten von zwei Siegen bei der WTCC Trophäe für Privatfahrer, während Norbert Michelisz, der in der vergangenen Saison vor Bennani den Privatfahrertitel holte, in seiner ersten Saison als Honda-Werksfahrer zwei dritte Plätze holte.


Polestar Cyan Racing begann sein langfristiges Engagement in der WTCC mit zwei Punktgewinnen für Thed Björk und Fredrik Ekblom, und LADA war durch Valente und Nicky Catsburg zwei Mal in den Top 5 vertreten.


Der Sieg für López, der nun auf 51 WTCC-Starts zurückblicken kann, bedeutet, dass er mit vier Punkten Vorsprung vor Tiago Monteiro in die Rennen in der Slowakei vom 15.-17. April geht. Huff und Michelisz sind ihnen dicht auf den Fersen.

Rob Huff hat einen perfekten Start als Honda-Werksfahrer in der WTCC hingelegt und seinen ersten Sieg seit Macau 2014 vor 504 Tagen gefeiert. Huff, der in der für die Saison 2016 neuen umgekehrten Startaufstellung als Zweiter startete, gelang ein besserer Start als Polesetter Valente und er übernahm die Führung. Der WTCC-Champion von 2012 konnte schnell einen Vorsprung von 2 Sekunden vor dem Citroën-Fahrer Mehdi Bennani herausfahren und siegte bei seinem ersten Start für Honda. Während Bennani, der vor den Augen seines Teamchefs Sébastien Loeb seinen 150. WTTC-Start feierte, sich die WTCC-Trophy sichern konnte, feierte Honda mit Platz 3 für Norbert Michelisz und Tiago Monteiro, der sich von Startplatz 9 auf Platz 4 vorarbeiten konnte, einen enormen Erfolg beim ersten Rennen des Jahres 2016. Drei Runden vor dem Rennende überholten beide den LADA-Fahrer Valente, der sich mit Platz 5 zufriedengeben musste. Der für Citroën fahrende Titelverteidiger José María López sicherte sich den 6. Platz, nachdem er in der ersten Runde zunächst auf Platz 11 zurückgefallen war. Er profitierte dabei von einer Fehlstartstrafe für seinen Teamkollegen Yvan Muller, von einem Dreher von Fredrik Ekblom und einem Kontakt zwischen Nicky Catsburg und Tom Coronel in Runde fünf. In der Schlussrunde gab es eine weitere Kollision des niederländischen Duos, wovon Thed Björk profitieren und den 7. Rang in seinem ersten Rennen für Volvo S60 Polestar TC1 erringen konnte. Gabriele Tarquini musste wie Ekblom aufgeben, nachdem er mit Grégoire Demoustier kollidiert war, der sich den 10. Platz sichern konnte.

José-María López konnte Tiago Monteiro knapp auf Distanz halten, gewinnt das Hauptrennen und führt mit vier Punkten Vorsprung in der Gesamtwertung. Während López vom Start an das Rennen anführte, musste Monteiro sich zurückkämpfen, nachdem er zwischenzeitlich die zweite Position an Yvan Muller verloren hatte. In Runde 9 konnte er schließlich am viermaligen Champion vorbeiziehen, nachdem er ihn in der letzten Kurve gestreift hatte. Sein Honda-Teamkollege Norbert Michelisz folgte ihm auf Rang 3. Monteiro setzte alles daran, den Abstand auf López zu verkürzen und setzte sich in der Schlussrunde direkt hinter ihn. Der Citroën-Fahrer López konnte sich jedoch mit einem Vorsprung von nur 0,284 Sekunden behaupten und verhinderte so einen Honda-Doppelsieg in Frankreich. Muller wurde vierter vor Nicky Catsburg (LADA). Rob Huff, der Sieger des Eröffnungsrennens, wurde in der ersten Kurve nach einem Kontakt mit Gabriele Tarquini nach außen abgedrängt, konnte sich aber auf einen hervorragenden 6. Platz zurückkämpfen, nachdem er Hugo Valente überholt hatte, der ebenfalls an der Rangelei in Kurve 1 beteiligt war. Mehdi Bennati sicherte sich mit Gesamtplatz 8 zum zweiten Mal die WTCC Trophy-Wertung vor Tom Chilton, seinem Teamkollegen bei Sébastien Loeb Racing. Der für Polestar fahrende Fredrik Ekblom komplettierte die Top 10, während sein Teamkollege Thed Björk aufgrund von Problemen mit der Elektrik nicht ins Ziel kam. Tom Coronel kam mit denkbar knappen 0,024 Sekunden vor dem ebenfalls einen Chevrolet steuernden John Filippi auf Platz 11.

Rob Huff hatte auf dem Circuit Paul Ricard zweifach Grund zum Feiern, da er auch mit dem erstmals vergebenen TAG Heuer Best Lap Award für seine in Rekordzeit gefahrene schnellste Runde beim Eröffnungsrennen ausgezeichnet wurde. Der Preis geht an den Fahrer, der die schnellste Runde beider Rennen fährt und wird vom neuen offiziellen Seriensponsor und Zeitnahmepartner der WTCC präsentiert.

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