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By TAG Heuer, TAG HEUER TEAM —  18 Dec 2015

Neuauflage der TAG Heuer Monaco 1969. Zurück zu unseren Wurzeln.

Die Heuer Monaco, die am 3. März gleichzeitig in Genf und New York präsentiert wurde, war die erste quadratische wasserdichte Automatik-Chronographenuhr in der Geschichte der Schweizer Uhrmacherkunst. Jack Heuer benannte die Uhr, die mit ihrem großen quadratischen Gehäuse, dem metallic blauen Zifferblatt, dem leuchtend roten Minutenzeiger, dem gewölbten Kunststoffglas und insbesondere der an der linken Gehäuseseite angeordneten Krone, was zu jener Zeit bedeutete, dass die Uhr nicht von Hand aufgezogen werden muss, komplett mit den ästhetischen Prinzipien der traditionellen Uhrmacherkunst brach, nach dem Grand Prix von Monaco (dessen Partner TAG Heuer bis heute ist).

Ebenso innovativ war die absolute Wasserdichtheit der Uhr – eine Premiere für eine quadratische Uhr. Der Ursprung der Revolution jedoch befand sich im Inneren des Modells: das berühmte Chronomatic Calibre 11, das erste automatische Chronographenwerk der Uhrengeschichte, das auf den Markt gebracht wurde.

Nachdem es 1970 am Handgelenk des Schweizer Rennfahrers Jo Siffert (dem ersten Fahrer, der von einer Uhrenmarke – nämlich Heuer – gesponsert wurde) sein Debüt auf der Rennstrecke gefeiert hatte, stand sie im darauffolgenden Jahr gemeinsam mit Steve McQueen, der 1971 darauf bestanden hatte, sie während der Dreharbeiten zum Film „Le Mans“ zu tragen, im Kino-Rampenlicht. Die absolut unverkennbare und oft kopierte „McQueen Monaco“ (Referenz 1133B) hat sich seither bei Auktionen und Sammlern zu einer äußerst begehrten Uhr entwickelt.

2015: der Monaco Calibre 11 Chronograph ist ein direkter Nachfahre des Originals von 1969.

Der Durchmesser von 39 mm, die linksseitig angebrachte Krone, das legendäre petroleumblaue Zifferblatt mit zwei weißen Zählern, das Datumsfenster bei 6 Uhr, die diamantpolierten horizontalen Stundenindizes, das Vintage-Heuer-Logo, das Automatik-Chronographenwerk Calibre 11 mit Datum sowie die Wasserdichtheit bis 10 ATM – all dies sind Eigenschaften der Monaco.

Beachten Sie das dreiteilige Edelstahlgehäuse (seit 1998), das bei der 2015er-Version ein wenig quadratischer ist und mit 4 Schrauben zusammengehalten wird; die beiden Drücker bei 2 und 4 Uhr sind rechteckig, die Bandanstöße etwas größer, das Kalbslederarmband perforiert. Außerdem besitzt die neue Version ein Saphirglas, das seit 2009 bereits bei der Monaco zu finden ist, sowie einen transparenten Gehäuseboden, der den Blick auf das Räderwerk des Kalibers freigibt. Eine ansprechende Interpretation, die das legendäre Erbe der Manufaktur aus La Chaux-de-Fonds achtet. Kenner werden dies zu schätzen wissen.

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