June 28, 2017

STRAPAZIÖSE FAHRT BIS HOCH IN DIE WOLKEN

Bis zum höchsten Punkt der südlichen Front Rage der Rocky Mountains kämpfen die Fahrer auf der gnadenlos steilen Strecke des Pikes Peak International Hill Climb gegen die Uhr.

Der legendäre „Broadmoor Pikes Peak International Hill Climb“, bei dem TAG Heuer als offizieller Zeitnehmer dabei ist, fand am Sonntag, den 25. Juni, hoch in den Bergen von Colorado statt. Mehr als 80 Fahrer nahmen an dem Rennen teil, das in 12 Kategorien eingeteilt war: Autos, Motorräder, Quads und LKWs. Romain Dumas kam in 9:05,672 Minuten als erster ins Ziel und stand damit zum zweiten Mal in Folge ganz oben auf dem Siegertreppchen. Damit feierte er seinen dritten Gesamtsieg auf dem Berg. Glückwunsch an einen echten Champion!

Die Teilnehmer müssen auf der 19,99 Kilometer (12,42 Meilen) langen Strecke insgesamt 1440 Höhenmeter (4720 Fuß) überwinden und dabei 156 kniffelige Kurven bewältigen. Trotz dieser zermürbenden Bedingungen benötigte der Sieger gerade einmal knapp über 9 Minuten, um die Ziellinie in 4 300 Metern (14 115 Fuß) Höhe, hoch in den Wolken, zu überqueren – eine unglaubliche Leistung! In dieser Höhenlage ist der Luftdruck eine echte Herausforderung für Fahrer und Motoren – eine Erfahrung ganz im Sinne des Mottos #dontcrackunderpressure.

Das Pikes Peak Rennen wurde 1916 ins Leben gerufen. Im gleichen Jahr brachte TAG Heuer auch seinen ersten Mikrograph auf den Markt: den ersten Chronographen mit einer Messgenauigkeit von bis zu einer Hundertstelsekunde. Die extrem hochwertigen Chronographen kamen bei Sportveranstaltungen überall auf der Welt zum Einsatz.

Der Pikes Peak International Hill Climb (PPIHC), auch bekannt als „Das Rennen in den Wolken“ ist als zweitältestes Auto- und Motorradrennen der USA inzwischen schon zur Legende geworden. Absolute Besonderheit des Rennens ist der rapide Abfall der Luftdichte aufgrund der steilen Streckenführung bis hin zum Gipfel des Berges. Die Startlinie befindet sich auf einer Höhe von 2 862 Metern (9 390 Fuß), wo die Luftdichte 71 % des Wertes auf Höhe des Meeresspiegels beträgt. Dies verringert entsprechend die Motorleistung. Wenn die Fahrer den Gipfel in 4 302,25 Metern (14 115 Fuß) erreichen, ist das Drehmoment des Motors bereits auf 59 % der optimalen Leistung abgesunken. Auf dieser Höhe hat sich die Fähigkeit des Fahrzeugs zur Beschleunigung nahezu halbiert.

Zusätzlich zu der Beeinträchtigung der Motoren hat die Höhenlage des PPIHC auch negative Auswirkungen auf die Körper der Fahrer. Da die Sauerstoffsättigung bei der raschen Fahrt nach oben abnimmt, ist die geistige Reaktionsfähigkeit beeinträchtigt, die Reflexe sind abgeschwächt und die Muskeln neigen zu Krämpfen. Die Fahrer müssen sich entscheiden, ob sie die ohnehin schon komplizierte Ausrüstung durch Sauerstoffmasken ergänzen möchten oder nicht: Diese sind eine Möglichkeit, Kopfschmerzen, Schwindel- und Schwächegefühle zu mindern, die wiederum die Reaktionsfähigkeit der Fahrer einschränken – und dies bei einem Rennen, bei dem es nur wenige Sicherheitsbarrieren zwischen den schmalen Straßen und den schroffen Berghängen gibt.

STRAPAZIÖSE FAHRT BIS HOCH IN DIE WOLKEN

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