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By TAG Heuer, TAG HEUER TEAM —  12 May 2015

MIT SABINE HOLBROOK AUF DER JAGD NACH DER VERLORENEN ZEIT

Haben Blondinen mehr Spaß? Das hängt davon ab, wie Sie Spaß definieren, aber Sabine Holbrook ist eine Blondine, die das Leben zweifellos voll auskostet. Dabei dreht sich für sie alles um ihre absolute Leidenschaft für den Motorsport. Schon als Teenager träumte sie davon, Motorradrennen zu fahren, doch Studium, Arbeit und Familie hatten jahrelang Vorrang. Nun ist sie entschlossen, die verlorene Zeit aufzuholen, und obwohl sie erst vor wenigen Jahren ihren Motorradführerschein machte, wird sie am 15. Mai mit ihrer BMW S 1000 RR auf dem Adria International Raceway an den Start gehen, wo der erste Lauf der FIM Alpe Adria Road Racing Championship stattfindet, für den sie sich durch ausgezeichnete Leistungen im Jahr 2014 qualifiziert hat. In diesem exklusiven Interview spricht die Markenbotschafterin für BMW Motorrad Schweiz darüber, wie es ist, auf einer neuen RR ihren Traum zu leben, so schnell sie nur kann.

Wie sind Sie zum Motorsport gekommen?

Als Kind wollte ich immer auf einem Motorrad fahren, doch meine Mutter hat es nie erlaubt. Als ich sehr viel älter war, habe ich mir dann meinen Traum erfüllt und mein erstes Motorrad gekauft. Ich entschied mich, an einem ‚Sicherheits‘-Training teilzunehmen, und dabei kam ich zum ersten Mal in Kontakt mit einer Rennstrecke. Im Nu war ich mit dem ‚Rennvirus‘ infiziert.

Ist der Motorradsport Ihr Ein und Alles?

Absolut. Vor allem der Rennsport, der ein unverzichtbarer Bestandteil meines Lebens ist! Ich habe mich immer schon gerne mit anderen gemessen, von daher ist diese Art von Sport genau das Richtige für mich. Im Motorsport gibt es so viele Dinge, von denen der Erfolg abhängt, etwa das richtige Motorrad, die richtige Abstimmung und das Team, doch nichts kommt an den Adrenalinschub, die wahnsinnige Geschwindigkeit und die Konzentration heran, die es braucht, um mit diesem Motorrad so schnell wie möglich um diesen Kurs zu fahren, Runde für Runde, mit absoluter Präzision, wo jede Zehntelsekunde über Sieg oder Niederlage entscheiden kann. Das ist die Art von Herausforderung, die ich brauche, sowohl mental als auch physisch, und nur im Rennsport finde ich sie.

Hatten Sie jemals Angst?

Ja, ziemlich oft, aber nicht beim Rennen. Wenn ich ein Rennen fahre, dann habe ich Respekt. Es gibt so viele Dinge, die die Leistung beeinflussen – die Reifen, die Federung, die eigene physische und mentale Stärke –, und alles muss harmonisch zusammenwirken. Dieses Gefühl ist für Motorradfahrer einzigartig, und wenn man es einmal gespürt hat, lässt es sich kaum übertreffen.

Sie fahren eine S 1000 RR. Mit welchem anderen Motorrad würden Sie gerne einmal ein Rennen fahren?


Mit keinem. Ich bin mit der RR absolut zufrieden, denn sie ist eines der besten 1000-cm³-Motorräder. Ich habe das Glück, dass ich recht oft andere BMW-Motorräder testen kann, etwa die R nineT – ein großartiges Motorrad für die Straße!

Welchen Rat können Sie anderen Frauen geben, die sich vielleicht im Motorsport versuchen möchten?

Mädels, habt keine Angst. Arbeitet immer weiter daran, eure Träume zu verwirklichen, und lasst euch nicht davon abbringen. Wenn der Traum groß genug ist, zählen die Fakten letzten Endes nicht mehr! Macht weiter, bis ihr bekommt, was ihr wollt. Eines meiner Lieblingszitate ist von Nelson Mandela, der einmal sagte: „Das Größte, was man erreichen kann, ist nicht, nie zu straucheln, sondern jedes Mal wieder aufzustehen.“

Was macht Sie glücklich?


Neben den Motorradrennen verbringe ich liebend gern Zeit mit meiner Familie. Außerdem lade ich gerne Freunde ein und koche etwas Leckeres für alle. Wie jede Frau gehe ich gerne shoppen, doch da mir sowohl die Zeit als auch das Geld dafür fehlt, ist es ein seltenes Vergnügen. Ich erinnere mich sehr gerne an unseren letzten Familienurlaub vor fünf Jahren, als wir in Südfrankreich gecampt haben. Wenn ich Rennen fahre, ist es unmöglich, in den Urlaub zu fahren, aber es ist ein Traum von mir, einmal eine Enduro-Tour durch Lateinamerika zu machen.

(Bildnachweis: BMW Motorrad Schweiz)

Im Videoclip trägt Sabine Holbrook den TAG Heuer Formula 1 Chronographen aus Edelstahl und schwarzer Keramik,
der mit funkelnden Diamanten besetzt ist und so für ein ausgezeichnetes maskulines und zugleich feminines Erscheinungsbild sorgt.