November 21, 2016

GPHG: Die Neuauflage der berühmten Heuer Monza erhält den Revival Watch Prize

Auf Wunsch von Jean-Claude Biver, CEO von TAG Heuer und Präsident der Uhrensparte des LVMH-Konzerns, nahm Jack Heuer, Ehrenvorsitzender von TAG Heuer und Erfinder der Original-Monza von 1976, auf der Bühne die Auszeichnung entgegen.

Welch ein symbolischer Akt!

Der Chronograph Heuer Monza 
1976–2016: 40 Jahre Geschichte. Wir zelebrieren eine wundervolle Neuauflage, die ultimative Wiedererschaffung einer legendären Uhr.

1976 entwarf Jack Heuer, Urenkel des Gründers der gleichnamigen Uhrenmarke, einen Chronographen, um den ersten Weltmeistertitel von Niki Lauda bei FERRARI zu feiern. Das Schweizer Unternehmen war damals offizieller Zeitnehmer der Scuderia (1971 bis 1979) und brachte in dieser Zeit erstmals den Schriftzug MONZA auf das Zifferblatt einer Uhr.

Die Uhr wich stark von anderen Uhren jener Zeit ab, zeigte sich jedoch in einem sehr stilvollen Gewand. Das kissenförmige Gehäuse orientierte sich an einem Modell von 1925. Ein ganz in Schwarz gehaltener Chronograph mit Pulsometer- (zur Messung des Herzrhythmus) und Tachometerskala (zur Umwandlung einer Zeitdauer in eine Geschwindigkeit). Während die roten Zeiger und Zähler an das Rennsporterbe der Marke erinnerten, schrieb das neuartige Design Uhrmachereigeschichte.

Schöne Uhren kommen nie aus der Mode.

Zurück zu den Wurzeln: Die Neuauflage 2016 übernimmt die beiden Hauptfunktionen der Uhr, die Pulsometer- und die Tachometerskala (was bei den letzten Neuauflagen nicht der Fall war), mit der ursprünglichen Schriftart.

Beibehalten wurde selbstverständlich auch die berühmte Kissenform des Gehäuses, das, wie das historische Original, ganz in Schwarz gehalten ist sowie schwarz und weiß lackierte Stunden- und Minutenzeiger aufweist. Auch die mit SuperLuminova™ in traditionellem Orange versehenen Indizes verweisen auf das Original. Das historische HEUER-Logo auf dem Zifferblatt bekräftigt die Zugehörigkeit dieser Uhr zur historischen Kollektion der Manufaktur.

Das Gehäuse schlägt aber auch eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Es wird heute aus Titan Grad 5, einem leichten und sehr stoßfesten Material, gefertigt (früher aus Stahl). Außerdem ist es mit Titankarbid behandelt, was ihm ein intensives, mattschwarzes Aussehen verleiht.

Der etwas großzügigere Durchmesser (ursprünglich 39 mm, heute 42 mm) verleiht dieser Uhr ein ausgesprochen maskulines und zeitgemäßes Erscheinungsbild. Sie wird an einem „Super Racing“-Armband aus abgestepptem, schwarzem Vollnarbenkalbsleder getragen, dessen Design an das Dreispeichenlenkrad der damaligen Rennwagen erinnert.

Das Innenleben der Uhr wird bestimmt durch das Calibre 17 mit Automatikaufzug und Chronographenfunktion mit zwei Zählern bei 3 Uhr und bei 9 Uhr, die in großzügigem Abstand angeordnet sind, um die Gesamtharmonie des Zifferblatts zu gewährleisten. Der Boden ist verschraubt und mit der Gravur des historischen, rot lackierten HEUER-Logos und der individuellen Nummer versehen.

Die ursprüngliche Heuer Monza ist eine unter Sammlern sehr begehrte Uhr, die nur wenige Neuauflagen kannte. Dieses Modell, das zur Feier ihres 40-jährigen Jubiläums entwickelt wurde und sich sehr an das Original anlehnt, wird zweifellos als Meilenstein in die Geschichte der Manufaktur eingehen.

GPHG: DIE NEUAUFLAGE DER BERüHMTEN HEUER MONZA ERHäLT DEN REVIVAL WATCH PRIZE

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