OK
 
By TAG Heuer, TAG HEUER TEAM —  24 Aug 2016

Mit TAG Heuer liegt das chinesische Mars-Erkundungsprogramm 2020 voll in der Zeit!

Von John Glenn bis hin zum chinesischen Mars-Erkundungsprogramm – TAG Heuer greift zu den Sternen und unterstützt den kühnen Plan Chinas, den Roten Planeten weiter zu erforschen.

Präsentation des „Mars-Rovers“ & weltweiter Aufruf zur Findung eines Programm-Namens und eines Logo-Designs

Die Herausforderung annehmen. Den Mars erforschen. #DontCrackUnderPressure ist weit mehr als nur ein Appell – es ist eine Lebenseinstellung.


Nach etlichen theoretischen und praktischen Durchbrüchen wurde die Raumfahrt im 20. Jahrhundert Teil der Menschheitsgeschichte. China verfügt über ein bedeutendes Raumfahrt-Know-how und hat in der Vergangenheit bereits bemannte Missionen durchgeführt.

Nun unterstützt TAG Heuer die chinesische Mars-Erkundungsmission, die mit dem weltweiten Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen für das Logo des Programms und der Präsentation des Designs des langersehnten ersten chinesischen Mars-Rovers beginnt.

Heute fand eine Pressekonferenz statt, an der neben Jean-Claude Biver, CEO von TAG Heuer und Präsident der Uhrensparte des LVMH-Konzerns, auch Jizhong Liu, Direktor des Mond-Erkundungsprogramms und des Zentrums für Raumfahrttechnik, das der Kommission für Wissenschaft, Technik und Industrie für Landesverteidigung unterstellt ist, und Rongqiao Zhang, Chefkonstrukteur des chinesischen Mars-Erkundungsprogramms, teilnahmen. Bei dieser Gelegenheit brachte TAG Heuer zum Ausdruck, welche Ehre es für die Marke ist, Partner der Veranstaltung zu sein, bei der weltweit zur Einreichung von Logovorschlägen aufgerufen wurde. Damit stellt das Unternehmen seine volle Unterstützung des chinesischen Mars-Erkundungsprogramms unter Beweis.

TAG Heuer, 1962 die erste Uhr, die am Handgelenk eines Amerikaners ins All flog.

Tag Heuer ist seit 155 Jahren Wegbereiter der Schweizer Uhrmacherkunst. Dieser Avantgardismus ist Teil unserer Kultur und unserer Philosophie. Das einzigartige Erbe TAG Heuers gründet sich darauf, dass die Marke immer wieder Grenzen verschiebt und Regeln bricht, dank mentaler Stärke technische Grenzen überwindet und so Uhren mit echtem Motorsportgeist entwickelt. Die Marke hat die Geschichte der Uhrmacherei insbesondere auf dem Gebiet der Chronographen mit unnachahmlicher mechanischer Präzision geprägt.

Am 20. Februar 1962 flog eine TAG Heuer-Uhr mit einem amerikanischen Astronauten ins All. TAG Heuer war damit der erste  schweizer Uhrenhersteller, dem dies gelang. „Die Uhr läuft!“ Mit diesen Worten startete John Glenn seine Stoppuhr, als ihm im Rahmen der Mercury-Mission Friendship 7 der erste US-amerikanische bemannte Flug in die Erdumlaufbahn gelang.

Diese Stoppuhr, die von TAG Heuer in der Schweiz gefertigt wurde, war mit elastischen Bändern versehen worden, damit sie über den Ärmel von Glenns Raumanzug passte. Nachdem bei den früheren Flügen von Alan Shepherd und Virgil „Gus“ Grissom Uhren einer anderen Marke gescheitert waren, hatte sich die NASA nun für TAG Heuer-Uhren entschieden. Sie nämlich waren in der Lage, den hohen g-Kräften beim Start standzuhalten. Die Original-Stoppuhr befindet sich heute im National Air and Space Museum der Smithsonian Institution, eine Nachbildung wird im TAG Heuer-Museum in La Chaux-de-Fonds aufbewahrt.

Im Mai 2012 schickte TAG Heuer seinen neuen Carrera Calibre 1887 SpaceX Chronographen in die Erdumlaufbahn. Die Uhr wurde von SpaceX zur Internationalen Raumstation ISS gebracht. Damit sollte die Zuverlässigkeit und Präzision des Zeitmessers selbst unter den extremsten Bedingungen aller Zeiten unter Beweis gestellt werden.

Am 12. Juli 2016 gab TAG Heuer die Begründung einer beispiellosen Partnerschaft mit dem ZeroG-Raumfahrtprogramm von S3 (Swiss Space Systems) bekannt. Im Rahmen dieser Kooperation wird die S3-Uhr von TAG Heuer als Bordkarte für einen ZeroG-Flug des Unternehmens fungieren. Damit erhält die Öffentlichkeit eine Gelegenheit, hautnah zu erleben, wie es ist, schwerelos zu sein.

TAG Heuer verfolgt seit jeher die neuesten Entwicklungen in der Raumfahrtindustrie und hat mit seiner herausragenden Präzision in der Zeitmessung bisher jede technische Herausforderung bewältigt – auch die außerirdischen. Mit der Erfindung des Schwingtriebs, das bis heute ein zentraler Bestandteil von Chronographen ist, veränderte Edouard Heuer 1887 die Uhrmacherei für immer. Im Laufe des 20. Jahrhunderts brach TAG Heuer immer wieder neue Rekorde in der Präzisionszeitnahme und verschob so ständig die Grenzen dessen, was in der Uhrenfertigung möglich ist – lag die Präzision der Uhren anfangs noch bei 1/100-Sekunde, erreichte sie später 1/1.000- und schließlich sogar 1/10.000-Sekunde.

Ab den Sechzigern ist der Wettlauf ins All immer intensiver geworden.

Mit der rasanten Entwicklung in der modernen Luft- und Raumfahrtwissenschaft und -technik war die Eroberung des Weltalls nicht länger nur ein Traum. Ab den 1960er-Jahren ist der Wettlauf ins All immer intensiver geworden. Jeder Satellit, der erfolgreich gestartet wurde, ist zu unserem Auge im Weltraum geworden. Still beobachtet er für uns die Weiten des Universums.

Das nationale chinesische Komitee für die Raumfahrtindustrie sah sich vor immer größere Herausforderungen gestellt. Kurz nach seiner Gründung entschied es sich, die Forschung und Entwicklung im Bereich der Raketentechnologien zu einem seiner wichtigsten Projekte zu machen. Am 8. Oktober 1956 wurde die fünfte Akademie des Verteidigungsministeriums als erstes Institut für Raketenforschung in China gegründet. Im Mai 1958 beschloss die chinesische Zentralregierung, mit der Entwicklung künstlicher Satelliten zu beginnen. Nach unermüdlichem Einsatz führender chinesischer Raumfahrtwissenschaftler wurde der erste künstliche Erdsatellit Chinas am 24. April 1970 ins All geschickt. 2003 gelang China sein erster bemannter Weltraumflug; 2007 wurde die erste chinesische Mondsonde gestartet; 2013 landete die erste chinesische Mondsonde erfolgreich auf der Mondoberfläche und arbeitet nun bereits seit 19 Monaten dort. Damit stellt sie den Weltrekord für die längste Betriebsdauer auf dem Mond auf.

Am 22. April 2016 bestätigte Xu Dazhe, der Leiter der chinesischen Raumfahrtbehörde CNSA im Rahmen einer Pressekonferenz des Staatsrats, dass die Vorbereitung der Marsmission offiziell begonnen habe und eine unbemannte Marssonde gestartet werden solle. Diese werde im Jahr 2020 den Orbit des Roten Planeten erreichen und auf ihm landen, um erstmals den Boden, die Umgebungsbedingungen und die Atmosphäre zu untersuchen.

Diese Mission ist nach dem ersten bemannten Weltraumflug und den Erkundungsflügen zum Mond eine weitere der wichtigsten Raumfahrtmissionen Chinas. Im Gegensatz zu den ersten Marsexpeditionen der USA oder Russlands umfasst das erste chinesische Marsprogramm die Umkreisung des Mars im Orbit, das Landen und den Einsatz eines Rovers in einer einzigen Mission. Der Plan sieht vor, dass sich das Landemodul mit dem Rover vom Orbiter löst, kurz nachdem der Mars erfolgreich umkreist wurde. Anschließend soll es mit der Landung auf der Oberfläche des Planeten beginnen. Dies führt dazu, dass höhere Anforderungen an den autonomen Betrieb des Rovers nach der Landung gestellt werden. Auch die Flugbahn ist anspruchsvoller, damit beide Ziele – das Umkreisen des Planeten und die Landung auf der Oberfläche – erreicht werden können.

Die weiteste Entfernung zwischen Mars und Erde beträgt 400 Millionen Kilometer. Zum Vergleich: Zwischen Erde und Mond liegen durchschnittlich 384.000 Kilometer. Daher ist eine Marsmission eine deutlich größere Herausforderung als eine Mondlandung und -erkundung. Die größere Distanz erfordert höhere Datenübertragungsraten, was die Fernsteuerung eines Rovers auf der Marsoberfläche deutlich erschwert. Außerdem gelangt im Vergleich zum Mond weniger Sonnenlicht auf die Marsoberfläche. Das Licht nämlich wird zusätzlich durch die staubige Atmosphäre abgeblockt.

Die Herausforderung annehmen, den Mars erforschen.

Das Ziel des ambitionierten Programms, das im Jahr 2020 beginnen soll, besteht in der Erforschung der Topographie, des Bodens, der Umgebungsbedingungen und der Atmosphäre des Mars sowie der Verteilung von Eis und Wasser auf dem Planeten, der physikalischen Felder und der inneren Struktur.

Hinsichtlich der Unterstützung des chinesischen Mars-Erkundungsprogramms sagte Jean-Claude Biver, CEO von TAG Heuer und Präsident der Uhrensparte des LVMH-Konzerns: „Die Erkundung des Mars ist eine der größten Missionen in der Eroberung des Weltraums durch den Menschen. Durch die Unterstützung des Programms stellt TAG Heuer sein großes Engagement für die Verwirklichung eines großen Menschheitstraums unter Beweis. Es ist eine Ehre und ein Privileg, die Realisierung dieses nächsten großen Schritts für die Menschheit unterstützen zu dürfen.“

Liu Jizhong, stellvertretender Leiter des ersten chinesischen Marssondenprojekts und Vorsitzender des Zentrums für Mondforschung & Luft- und Raumfahrttechnik, erklärte: „Wir freuen uns sehr, mit der Schweizer Uhrenmarke zusammenarbeiten zu dürfen, die als erste überhaupt eine ihrer Uhren in den Weltraum schickte. Timing ist in der Luft- und Raumfahrtindustrie von entscheidender Bedeutung. TAG Heuer sorgt für präzise Zeitmessung und hat vor allem keine Angst vor Herausforderungen. Damit spiegelt die Marke die Überzeugung chinesischer Astronauten wider. China plant, etwa im Jahr 2020 auf dem Mars zu landen. Auch wenn es bis dahin noch ein steiniger Weg ist, werden die chinesischen Astronauten mit ihrer Furchtlosigkeit Geschichte schreiben. Wir freuen uns bereits heute auf diesen aufregenden Augenblick.“

Die Mars-Erkundungsmission umfasst den Eintritt in den Marsorbit, die Landung auf dem Planeten und den Einsatz eines Rovers. Es ist eine große Herausforderung, diese drei Ziele in einer einzigen Mission zu erreichen. Damit steht das Unternehmen in perfektem Einklang mit dem TAG Heuer-Leitsatz #DontCrackUnderPressure. Außerdem ist es eine Triebfeder für den Fortschritt der Menschheit.

AdChoices