Das neue Uhrwerk mit Antriebsriemen

Watches Das neue Uhrwerk mit Antriebsriemen

Die Monaco V4 ist die erste Uhr, deren Uhrwerk über Antriebsriemen verfügt.

Im Jahr 2009 stellte TAG Heuer durch eine riemengetriebene Energieübertragung einmal mehr die Grundlagen der Uhrmacherei auf den Kopf. Diese bahnbrechende Neuheit ist zwei Innovationen zu verdanken. Zunächst einmal wurden die Triebe eines klassischen mechanischen Uhrwerks durch fünf gezahnte Riemen ersetzt. Und dann erhielt das traditionelle runde Aufzugssystem ein radikal neues Design. Anstelle von Drehbewegungen vollführt die lineare Schwungmasse Auf- und Abwärtsbewegungen entlang einer Reihe von V-förmigen Federhäusern, die das Design der Hochleistungsmotoren von Rennwagen aufgreifen.

Eine verblüffende Kraftübertragung durch Riemenantrieb

Der patentierte Riemenantrieb ist ein leistungsstarkes Relais aus fünf eingekerbten Antriebsriemen, deren Spannung von zwei Spannschrauben gesteuert wird. Die Riemen aus Polyäther-Blockamid haben einen Durchmesser von 0,07 mm und sind 10-mal kleiner als jeder andere Riemen, der jemals hergestellt wurde.

Neue Konzepte bei Energie und Automatikaufzügen

Ein zweites Patent wurde für die innovative lineare Masse eingetragen, die anstelle der klassischen Schwungmasse verwendet wird. Der 12 g leichte Tungsten-Gussblock sitzt auf dem kleinsten Kugellager der Welt und bewegt sich zwischen zwei Paaren aus V-förmigen Federhäusern (die der Uhr den Namen V4 gaben) auf und ab. Die Federhäuser verfügen wie die Zylinder eines Hochleistungsmotors über eine Neigung von + / - 13 Grad.

Ein radikales Design

Mit ihrer quadratischen Form und dem Automatikchronographen erinnert die Monaco V4 an die ursprüngliche Monaco-Serie. Doch durch ihr komplexes Design, das durch das Saphirglas auf der Vorder- und auf der Rückseite bewundert werden kann, zeigt die Monaco V4 völlig neue Wege in der Uhrmacherkunst auf.

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